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© 2012-17 NHZM Neuwied/Linz
Was zeichnet uns besonders aus
Nierenbiopsie:
Zur Abklärung zahlreicher Nierenerkrankungen ist eine Nierenbiopsie, d. h. eine Gewebeprobenentnahme zur feinge-
weblichen Untersuchung durch ein spezialisiertes pathologisches Labor notwendig. Hierbei wird unter Ultraschallkon-
trolle in Bauchlage ein ca. 1cm langer und 1mm dicker Nierenzylinder mittels einer Hohlnadel gewonnen und anschließend in ein pathologisches Institut zur Untersuchung geschickt. Da die Nieren kleine sehr gut durchblutete Organe sind, ist dieser Eingriff nicht ohne Risiko und sollte nur durch hierin erfahrene Ärzte, die die Technik sicher beherrschen, durchgeführt werden. Anschließend ist eine mehrstündige Überwachung mit engmaschigen Blutdruck-
messungen und einer anschließenden Ultraschallkontrolle notwendig, während der der Patient liegen muß. Die im Nieren- und Hochdruckzentrum Mittelrhein arbeitenden Ärzte verfügen in der Punktionstechnik über eine
langjährige Routine und führen den Eingriff regelmäßig ambulant und falls erforderlich auch unter stationärer Überwachung durch.

Bauchfell- oder Peritonealdialyse:
Die Bauchfelldialyse ist ein vollwertiges Nierenersatztherapieverfahren, das aufgrund seiner Einfachheit das ideale Heimdialyseverfahren darstellt. Nach Implantation eines kleinen Kunststoffkatheters wird in regelmäßigen Abständen
eine Spülflüssigkeit in die Bauchhöhle eingefüllt, die in der Regel über mehrere Stunden hier verweilt, dann abge-lassen und durch eine neue ersetzt wird (Beutelwechsel). Es sind meist 4 Beutelwechsel pro Tag nötig, die ca. 30 min in Anspruch nehmen und vom Patienten selbst zu Hause durchgeführt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der Patient für das Verfahren gründlich trainiert wurde. Das Training ist umso effektiver, je erfahrener die trainierenden Pflegekräfte und die betreuenden Ärzte hierin sind.
Im Nieren- und Hochdruckzentrum Mittelrhein stehen zwei Pflegekräfte ausschließlich für das Training und die ambulante Betreuung der entsprechenden Patienten zur Verfügung, die jederzeit kontaktierbar sind und den Patienten mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Die Ärzte verfügen über eine ausgewiesene Expertise und werden von vielen Kollegen und Patienten um Rat gefragt. Wir führen das Patiententraining auch für andere Praxen und Einrichtungen durch, die mit der Methode nicht so erfahren sind. Mittlerweile gehört unser Peritonealdialyse-zentrum zu den 50 größten in Deutschland.

Vorbereitung und Nachbetreuung Transplantierter:
Die Betreuung Nieren- und anderer Organtransplantierter ist sehr komplex und erfordert spezielle ärztliche Kenntnisse und Erfahrungen. Die in der Praxis tätigen Ärzte haben die diesbezügliche Fachkompetenz durch ihre Weiterbildung an großen universitären Einrichtungen gewonnen und genießen mittlerweile das Vertrauen von über 100 Transplantierten, die sich regelmäßig zur Nachsorge bei uns vorstellen. Wir pflegen hier eine enge Kooperation mit den Transplantationszentren der Region.

Diagnostik und Behandlung von Fettstoffwechselstörungen (Lipidologie):
Erhöhte Blutfettwerte, besonders erhöhte Cholesterinwerte sind ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Schlaganfällen und Herzinfarkten. Letztere sind in der Regel Folge von Gefäßveränderungen, die zu Verschlüssen und Gewebsuntergang im Gehirn- und Herz, aber auch in anderen Bereichen des Körpers führen. Das Risiko kann durch die Beeinflussung der entsprechenden Risikofaktoren vermindert werden. Im Falle erhöhter Blutfette kommen hier eine Ernährungsumstellung, der Einsatz verschiedener Medikamente und in seltenen Fehlen auch das Blut-
reinigungsverfahren der Lipidapherese, bei dem Cholesterin durch ein Filtrationsverfahren aus dem Blut entfernt werden, in Frage. Die Behandlung entsprechender Patienten in enger Kooperation mit weiteren Fachärzten, wie Kardiologen, Angiologen und Diabetologen stellt einen weiteren wichtigen Schwerpunkt unserer Einrichtung dar.

Gefäßambulanz:
Aufgrund der Vielschichtigkeit der Gefäßerkrankungen halten wir eine ganzheitliche Erfassung des jeweiligen Symptomkomplexes für unabdingbar. Neben einer umfassenden Funktionsdiagnostik (oszillographische Verschlußdruckmessung, Laufbandergometrie) ermöglicht uns ein speziell für die Darstellung von Gefäßen ausge-legtes Doppler/Duplexsonographiegerät rein diagnostische Darstellungen des Gefäßsystems mit Kontrastmittel (DSA/MR-Angiographie/CT-Angiographie) in aller Regel zu vermeiden.